Mein Methoden-Rucksack


Ich durfte auf meinem Weg verschiedene Coachingtechniken kennenlernen. Bei meiner Arbeit mit dir wende ich die Techniken an, die bei mir die größten Veränderungsprozesse angeregt haben und die mich bis heute begleiten. Ich bin dankbar über eine gute und professionelle Ausbildung im systemischen Bereich, sowie eine Ausbildung in Wingwave ® und Emotionscoaching, welche wissenschaftlich belegt sind. Darüber hinaus durfte ich mit der ALL-IN Methode eine spirituelle Coaching Technik kennenlernen. Ich verbinde die verschiedenen Techniken miteinander und ich wähle hier ganz achtsam die Methode aus, die mit dir und deinem Entwicklungsschritt in Resonanz geht. Im Folgenden kannst du die unterschiedlichen Techniken näher kennenlernen.
 


Was ist systemisches Coaching?

Wir sind keine Einzelgänger und leben kein Einsiedlerleben. In der Regel sind wir Teil mehrerer sozialer Systeme. Dort interagieren und kooperieren wir mit anderen und werden von diesen wiederum beeinflusst. Diese Dynamik und Wechselwirkung ist Ausgangspunkt für das systematische Coaching.

Unsere Bezugssysteme sind  zum Beispiel die Familie, der Freundeskreis, eine Sportgruppe, das Arbeitsumfeld u. ä. In jedem System, in dem wir uns bewegen, füllen wir eine individuelle Rolle aus und hinterlassen dort unsere Spuren. Ebenso wirken die anderen Personen unserer Bezugssysteme durch ihre Bedürfnisse und Verhaltensweisen auf uns und formen unsere Rollen mit. Diese Rollen werden so nach und nach zu unserer Identität, die uns natürlich auch beim Systemwechsel begleitet. Auf diese Weise beeinflussen sich die Systeme auch untereinander.

Das gilt im positiven Sinn, aber auch im negativen Sinn, wenn wir dysfunktionale oder ungesunde Aspekte mitnehmen. Beispielsweise können der Umgang und die Kooperation mit anderen zu Konflikten führen oder dazu, dass Menschen sich überfordert, übergangen oder ausgeschlossen fühlen. Hieraus wiederum können ungünstige Gewohnheiten, Glaubenssätze und Gefühle entstehen, die das Potenzial haben, auf Dauer unglücklich zu machen.

Beim systematischen Coaching geht es nun genau darum, die Komplexität der Systeme eines Coachees aufzudröseln, das zu Grunde liegende Problem zu erkennen und Ressourcen aus anderen Systemen für eine Problemlösung nutzbar zu machen. 
Als Coach begleite und unterstütze ich diesen Prozess durch eine Vielzahl an wohlüberlegten analytischen Fragen, die zum Ziel haben, eine neue Perspektive zum Problem einzunehmen und Lösungsmöglichkeiten aus sich selbst heraus zu entwickeln.


Aus den beschriebenen Zusammenhängen ergeben sich Schlussfolgerungen und Ziele für das systematische Coaching:

  • Der Coaches trägt die Lösung bereits in sich. Als Coach unterstütze ich dabei, die Lösungen zu finden, gebe sie aber nicht vor.
  • Der Coachee ist ein Individuum und Teil verschiedener, aufeinander wirkender sozialer Systeme. Entsprechend müssen bei der Lösungsfindung die Wechselwirkungen berücksichtigt werden. Häufig müssen hierfür Kompromisse eingegangen werden.
  • Das Coaching ist lösungsorientiert und soll Wahlmöglichkeiten schaffen.
  • Die Lösungen orientieren sich an bereits vorhandenen Ressourcen und Kompetenzen.
  • Systemisches Coaching ist eine Form der Persönlichkeitsentwicklung eine mit Wirkung in viele Lebensbereiche hinein.


"Woran würdest du als Erstes merken, dass das Problem nicht mehr vorhanden ist?"

Was ist Wingwave® Coaching?

Wingwave ist ein Leistungs- und Emotionscoaching, mit dem es möglich ist, unbewusste und bewusste Blockaden sehr schnell und punktgenau aufzulösen. Dabei ist die Coaching-Methode nicht nur effektiv, sondern effizient und nachhaltig. Die Coaching-Methode geht auf EMDR, ein seit Jahrzehnten etabliertes Therapieverfahren, zurück. Aus meiner Erfahrung als Coach mit Wingwave und Emotionscoaching kenne ich viele beeindruckende Erfolgsgeschichten aus den Bereichen Business, privaten Kontexten, Sport und Pädagogik. Diese zeigen, wie effektiv und nachhaltig meine Arbeit mit diesen Methoden ist. Die Stärke von Wingwave/Emotionscoaching ist die Arbeit mit der manchmal bewussten, aber meist unbewussten Gefühlsebene. 

Häufig ist dem Coachee rational klar, wie er sich in einer Situation produktiver verhalten müsste, aber die Gefühle sagen etwas anderes. Allerdings sind es genau diese, die darüber entscheiden, ob wir etwas mit Motivation, Freude und Überzeugung tun oder wegen Ängsten, Überforderung oder anderen negativen Emotionen eine Abwehrhaltung einnehmen und in der Folge das eigentlich Sinnvolles bleiben lassen. Durch Wingwave / Emotionscoaching können Denk- und Verhaltensschleifen aufgelöst werden. Meist gelingt es in wenigen Sitzungen Stress, abzubauen und Leistungsfähigkeit, Konfliktstabilität, mentale Stärke und Kreativität zu steigern.


Wingwave wurde von Psychologen entwickelt. Es ist eine strukturierte Coaching-Methode, die unter anderem an der Medizinischen Hochschule Hannover, der Universität Hamburg sowie der Deutschen Sporthochschule Köln in über 20 Studien erforscht wurde. Es ist damit eine der am besten erforschten Coaching Methoden weltweit. Diese Studien belegen die Wirksamkeit und Nachhaltigkeit bereits nach wenigen Sitzungen.  

Themen für ein Wingwave Coaching können sein...

 

  • Stress mit Prüfungen
  • Angst vor Auftritten (Lampenfieber)
  • Abbau von (Leistungs)Stress
  • Aufbau von Selbstbewusstsein und besserem Selbstwertgefühl
  • Zielfindung und Zielerreichung
  • Loswerden schlechter Angewohnheiten
  • Überwinden von Konflikten
  • Aufbau von Resilienz
  • Auflösen von (Schreib)Blockaden
  • Ablegen von Schuldgefühlen
  • Stress im Umgang mit Hunden, Spinnen und anderen Tieren
  • Überwinden von Angstgegnern
  • Aufbau mentaler Stärke
  • mentales Überwinden von Verletzungen (Schmerzgedächtnis)
  • beim Loslassen (Liebeskummer/Trennung verarbeiten)
  • bei Stress mit dem Fliegen (Flugangst)

Wingwave als Emotionscoaching ist besonders wirkungsvoll, wenn es darum geht, mit Ängsten, Blockaden und allgemein Stresssituationen einen besseren Umgang zu finden. Ursache für das Problemerleben sind häufig Prozesse auf der unbewussten emotionalen Ebene. Mit Wingwave und anderen Techniken aus dem Emotionscoaching ist es möglich, das negative Erleben zu beruhigen und zurück in einen ressourcen- und kraftvollen Zustand zu kommen. Allgemein gesagt kann Wingwave/Emotionscoaching eingesetzt werden, wenn es einerseits darum geht, innere Ruhe, Gelassenheit und Stabilität aufzubauen. Und andererseits, um Ressourcen aufzudecken und verfügbar zu machen.
Wingwave und Techniken aus dem Emotionscoaching können auch bereits mit Kindern und Jugendlichen wundervoll angewendet werden. 


Wie funktioniert Wingwave Coaching?


Wingwave ist eine Kombination aus diesen drei Elementen:


​1. Myostatik-Test:

Dies ist ein Muskeltest, mit dem punktgenau die Ursache für ein Problemerleben und die damit verbundenen Emotionen aufgespürt werden können. Bei diesem Muskeltest führt der Coachee seinen Daumen und Zeigefinger zu einem Ring zusammen und versucht, diesen mit etwas Kraft geschlossen zu halten. Im Coaching-Prozess wird es mir bei einigen Fragen gelingen, diesen Ring leicht zu öffnen. Dies geschieht dann, wenn die Frage für das Gehirn mit Stress verbunden ist. Diese Reaktion ist die schnelle Antwort des Unterbewusstseins, bevor das Vernunftzentrum rational anders entscheiden könnte. Das schwächere Kraftniveau ist ein deutlicher Hinweis auf die zugrundeliegende Thematik und der Kompass für den Coaching-Prozess.

2. Duale Aufmerksamkeit:

Unangenehme Themen gehen mit einem emotionalen Stresserleben einher. Das können zum Beispiel Emotionen wie Wut, Angst, Scham, Traurigkeit usw. sein. Wenn der Myostatik-Test uns also zu einem Stress-Trigger geführt hat, ist gleichzeitig das Emotionszentrum aktiv und meldet sich mit den entsprechenden Gefühlen. Indem nun im Zustand der leichten emotionalen Aktivierung das Gehirn mit einer weiteren Aufgabe beschäftigt wird, steht dem Emotionszentrum weniger Energie für ein emotionales Stresserleben zur Verfügung und das Unterbewusstsein bewertet und speichert die Situation neu auf einem niedrigeren Aktivierungslevel ab. Dies ist ein Mechanismus, den unser Gehirn kennt und der deshalb automatisch eintritt. 

Eine solche Aktivierung des Gehirns kann auf unterschiedliche Arten erreicht werden:
Schnelle Augenbewegungen: Möglicherweise kennst du die REM-Phasen aus dem Schlaf. 4 bis 5mal pro Nacht bewegen sich die Augen für einige Zeit sehr schnell von links nach rechts. Dabei verarbeitet das Gehirn die Tageseindrücke und leert quasi den Arbeitsspeicher für den nächsten Tag. Im Coaching simulieren wir diese Schlafphase im Wachzustand und mit offenen Augen. Dazu führe ich meine Hand vor den Augen des Coachees von links nach rechts. Die Konzentration auf die Handbewegung und das Verfolgen dieser mit den Augen benötigt zusätzliche Energie, wodurch das Emotionszentrum herunterreguliert wird. Die Technik der schnellen Augenbewegungen stammt aus dem EMDR (Eye Movement Desensitization Reprocessing), einer Methode, die seit Jahren erfolgreich in der Traumatherapie angewandt wird und sich dort etabliert hat.
Daneben werden auch taktile Reize , wie Tappen auf den Schultern, zur Unterstützung der Emotionsregulierung genutzt, die zu einer bewussten Aufmerksamkeit des Gehirns führen.

3. Stärken der Ressourcen und Positiv-Erleben:

Während des Coachings machen wir uns auf die Suche nach Kraftquellen, die aufgrund des aktuellen Themas möglicherweise gerade überlagert werden. Diese ergründen wir, übertragen den Kern daraus in das Coaching-Thema und verankern sie in Ihrem Unterbewusstsein, so dass Ihnen die Ressourcen nachhaltig zur Verfügung stehen. Dabei wechseln wir häufig in den gewünschten Zielzustand und tun so, also ob dieser schon eingetreten wäre. Der Gedanke dahinter ist, was das Gehirn sich vorstellen kann, ist im Bereich des Möglichen. Zudem können so mögliche Hindernisse und Störgefühle aufgedeckt werden.

Wie entstehen unbewusste Blockaden?

Unser Unterbewusstsein ist sehr gut darin uns zu beschützen. Und so speichert es alle Stress- und Gefahrensituationen, die wir erlebt haben und täglich sammeln, ab. Das ist einerseits gut, da wir so zukünftig noch effizienter und automatisch mögliche Gefahren umgehen können. Leider geht andererseits die Effizienz zu Lasten der Genauigkeit:

Denn auch Settings, die früheren "gefährlichen" Situationen einfach nur ähnlich, aber an sich unproblematisch sind, werden häufig als Gefahr interpretiert. Bevor wir die Sache rational betrachten können, startet unser Unterbewusstsein das SOS-Programm und schaltet auch in harmlosen Situationen auf Flucht, Angriff oder Starre. 

Und so erinnert uns ein Vorstellungsgespräch heute u. U. an eine peinliche Vokabelabfrage aus der Schulzeit oder Kritik durch den Partner an die Nörgelei des Vaters, bei der wir uns herabgesetzt gefühlt haben. Stress-Trigger müssen dabei nicht zwangsläufig aus der Kindheit stammen: sicherlich kann sich jeder von uns an Situationen im Privat-  und Berufsleben erinnern, die wir nicht „gut verdaut“ haben und an die wir ungern zurückdenken. Erleben wir nun erneut Momente, die von unserem Unterbewusstsein als ähnlich bewertet werden, läuft unbewusst das SOS-Programm ab, gegen das wir mit rationalen Gedanken kaum ankommen. Auch wenn wir wissen, dass wir eine Sache eigentlich gut können oder unser gegenüber es im Grunde gut meint. Wir fühlen es einfach nicht. Die Folge: wir verlieren in diesen Momenten wir einen Großteil unseres Sprach-, Denk- und Leistungsvermögens und geraten situativ aus dem Gleichgewicht und agieren auf niedrigerem Leistungsniveau.